Freiburger Bündnis für Bewegung zur Zusammenarbeit von Sportverein und Schule
1. Im Sinne des Generationsvertrages für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist die Übernahme gemeinsamer Verantwortung aller Träger von Staat und Gesellschaft in einem Bündnis für Bewegung notwendig.
2. Die Kultushoheit wird aufgefordert,Initiativen zur Aufwertung des Schulsports zu ergreifen.
3. Zugleich sind die Sportverbände aufgerufen, innovative Konzepte für einen ganzheitlich orientierten Kinder- und Jugendsport zu entwickeln.
4. Die Schulen müssen sich verändern zu "Bewegten Schulen" mit einer Vernetzung zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, hin zu außerschulischen Partnern, die im Sport auch über den Sportverein hinaus reichen und beispielsweise Kindergärten, Jugendhilfe oder auch Eltern einbinden.
5. Die Vereine müssen sich öffnen für einen mehrperspektivisch orientierten Sport, bei dem der junge Mensch im Mittelpunkt steht.
6. Die Einrichtungen der Sportwissenschaft und Sportlehrerausbildung müssen insbesondere für Kinder und Jugendliche eine "Didaktik des Vereinssports" entwickeln und diese als festen Bestandteil der Aus- und Fortbildung von Lehrern, Übungsleitern und Trainern einbringen.
7. Die in allen Bundesländern eingerichteten Kooperationsprogramme von Vereinen und Schulen sind quantitativ und vor allem qualitativ weiter zu entwickeln. Sie sind ein Anfang zur Einlösung des gesamtgesellschaftlich notwendigen Bündnisses für Bewegung.
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